Die Diözese Augsburg hat ein offenes Ohr für alle Menschen in vielen Lebensbereichen ohne nach Geschlecht, Herkunft oder Konfesion zu fragen. Wir sind für Kinder und Senioren, für Frauen und Männer in Not, für Menschen im Rettungs- und Polizeidienst als auch für Hilfesuchende in Krankheit und Trauer im Einsatz. Wir unterstützen ehrenamtliches Engagement.

Durch die Einsatzkräfte der Notfallseelsorge ist Kirche 24 Stunden und 7 Tage die Woche für unsere Gesellschaft erreichbar, vor allem dann, wenn es besonders wichtig ist, dass jemand zur Seite steht und man nicht allein ist: in den ersten Stunden nach einem potenziell traumatisierenden Ereignis.

Addiert man die Einsatzstunden aller Notfallseelsorgenden des Bistums im Jahr 2023, so waren wir mehr als 182 Tage – also exakt ein halbes Jahr – nonstop für Menschen in Not im Einsatz.

Seelsorge und Begegnung

Die finanzielle Basis für das Wirken der Kirche von Augsburg bilden zu mehr als 85 Prozent die Einnahmen aus der Kirchensteuer. Der weitaus größte Teil dieser Einkünfte fließt zurück in die Seelsorge vor Ort oder in die sogenannte kategoriale Seelsorge, die sich bestimmter Personen- und Bedarfsgruppen annimmt. So unterhält und unterstützt das Bistum nicht nur eine diözesanweite Notfall- und Telefonseelsorge, sondern verfügt auch über ein breites Angebot an Fachstellen zum Beispiel für die Männer-, Frauen-, Alten- und Jugendseelsorge, für Klinikseelsorge und für queersensible Pastoral, für Gefängnisinsassen und Polizeibeamte, für Schulkinder und Studierende, für Menschen mit Behinderung und für Feuerwehrleute, für Trauernde, Migranten, Touristen und Angestellte und nicht zuletzt auch ein breites Netz an Beratungsstellen der Ehe- und Familienseelsorge des Bistums sowie der Psychologischen Beratungsstellen der diözesanen Ehe-, Familien- und Lebensberatung – unkompliziert, niederschwellig, einfühlsam und fachlich fundiert sind diese Seelsorgerinnen und Seelsorger beständig für die Menschen da.

Doch dabei bleibt es nicht: Auch bei körperlichen oder materiellen Leiden ist die Kirche engagiert und präsent. So unterstützt das Bistum zahlreiche kirchliche Hilfswerke wie Caritas, SKM, SkF, KjF und viele andere, die in Beratungsstellen etwa für Menschen mit Geld- und Suchtproblemen, in der Schwangerschaftshilfe, in Pflegeheimen, Waisenhäusern, Obdachlosenheimen, Hospizen und Krankenhäusern unermüdlich für Menschen in Not arbeiten – unterstützt und ermöglicht auch durch Ihre Kirchensteuer.