In den sieben Sakramenten der katholischen Kirche wird unserem Glauben zufolge das göttliche Wirken an den Menschen ganz konkret offenbar. Ganz überwiegend geschieht dies vor Ort, also in den knapp tausend Pfarreien des Bistums, die von Feuchtwangen im Norden bis Oberstdorf im Süden das kirchliche Leben in vielfacher Weise prägen und gestalten.

Hunderttausende Menschen im Bistum lassen sich weiterhin auf den Lebensrhythmus der katholischen Kirche ein, von der Eucharistiefeier bis hin zu Taufen und Hochzeiten. Dahinter steckt die Arbeit tausender haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitender. Ermöglicht wird dies unter anderem mit über einer Viertelmilliarde Euro, die Jahr für Jahr als Zuschüsse für die Kirchenstiftungen vor Ort und für das kirchliche Personal im Bistum aufgewandt wird.

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Lebensstationen

Von der Taufe bis zur Krankensalbung

8.020 Taufen, 10.569 Erstkommunionkinder, 7.924 Firmlinge, 1.466 Hochzeiten, und dies alles alleine im Jahr 2025 – auch in einer zunehmend areligiösen Gesellschaft zeigt dies die starke Bindungskraft, die die Kirche und ihre Rituale nach wie vor für viele Menschen haben.

Die Sakramente sind dabei zeitlos und gegenwärtig zugleich: In den Pfarreien und Pfarreigemeinschaften vor Ort wird genauso wie in den Fachberatungsstellen des Bistums pausenlos an neuen Konzepten gefeilt, um die uralten Bräuche und Traditionen der katholischen Kirche für zukünftige Generationen neu erfahrbar zu machen und mit relevanten Inhalten zu füllen. Wie zum Beispiel durch innovative Konzepte in der Firmung, die theologische Bildung, politische Bewusstseinswerdung und soziales Engagement miteinander verknüpfen. Oder durch die oft unbeobachtete, aber wichtige Arbeit zahlreicher ehrenamtlicher Männer und Frauen, die in den Krankenhäusern, Pflegeheimen und Hospizen des Bistums den Menschen dort nicht nur die Krankenkommunion bringen, sondern ihnen auch offene Ohren und ein weites Herz anbieten.