Gerade auf dem Land stellen die Kirchen heute oft den einzigen verbleibenden Raum dar, an dem die Menschen noch zusammenkommen können. Doch auch in der Stadt sind die Gotteshäuser nach wie vor wichtige Anlaufstellen für Sinn- und Hilfesuchende aller Art. Mit ihren Steuergeldern werden all diese wichtigen und einzigartigen Gebäude nicht nur gepflegt, sondern auch weiterhin mit Leben gefüllt.

Die über 2.000 Kirchen und Kapellen des Bistums werden Woche für Woche von über einhunderttausend Menschen aufgesucht, die darin Gottesdienst feiern – Touristinnen und Touristen oder privat Betende nicht mitgezählt. Das lässt sich das Bistum einiges kosten: Fast jeder dritte Euro des diözesanen Budgets fließt in die Erhaltung dieser einzigartigen Seelsorge-Infrastruktur.

Kirchenräume

Spirituelle Orte schaffen und erhalten

Es muss nicht immer nur eine Kirche sein: Insgesamt befinden sich über fünftausend Gebäude in der Verantwortung des Bistums Augsburg und seiner nachgeordneten Rechtsträger – von der Kathedrale hin zum Studentenwohnheim und vom Pfarrhof bis zum Familienzentrum. Dabei geht es nicht nur um die Pflege und den Erhalt der oft denkmalgeschützten Gebäude, sondern auch um die Modernisierung und Ertüchtigung für die Ansprüche der modernen Zeit.

Da wären zum Beispiel die Sanierung der jahrhundertealten Basilika St. Ulrich und Afra in Augsburg, der umfassende Umbau der Kirche St. Martin in Lagerlechfeld, der Neubau eines Studentenwohnheims in unmittelbarer Nähe zur Uni Augsburg oder die Erneuerung des Pfarrzentrums Friedberg hin zu einem modernen Begegnungsort für die ganze Gemeinde – denn im Zentrum stehen letztendlich nicht die Gebäude selber, sondern die Menschen, die sie nutzen.